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Heizungsinstallateure reden dem Verbraucher ins Gewissen und setzen dabei auf Psychologie

Eine Kombitherme ist, wie der Name schon sagt, eine kombinierte Therme. Beispielsweise wird sie durch Gas betrieben und heizt zum einen das Wasser in den Heizkörpern auf und zum anderen sorgt sie gleichzeitig dafür, dass das Brauchwasser zum Duschen oder Baden erhitzt wird. Es gibt unzählige Heizsysteme, unzählige Warmwasseraufbereitungsgeräte und Anlagen und es gibt viele Kombigeräte wie eben die Kombitherme. Für welches Gerät entscheidet man sich, wenn es dann so weit ist.

Beispielsweise ist in einem Altbau die Heizungsanlage ausgefallen und ist nicht mehr zu reparieren. Der Hausbesitzer kommt zu dem Entschluss, eine neue Heizungsanlage installieren zu lassen und wird sich ein Angebot von seinem Heizungsmonteur einholen. Dieser wird zunächst zu einem Besichtigungstermin vorbeikommen, um sich alles vor Ort anzuschauen und sich ein Bild zu machen. Dann wird er dem Interessenten vorschlagen, eine Kombitherme einzubauen. Der Hausbesitzer ist jedoch der Ansicht, dass doch nur die Heizungsanlage kaputt ist und die Warmwasserboiler sowohl im Badezimmer als auch in der Küche gut funktionieren und noch dazu recht neuwertig sind. Noch dazu müsste man noch neue Leitungen ins Bad und in die Küche verlegen. Was nicht nur sehr aufwendig in einem Altbau ist, sondern auch sehr kostenintensiv. Der Heizungsbauer wird dem zustimmen, dass die Investition einer Kombitherme mit den damit verbundenen zusätzlichen Arbeiten und Kosten zunächst höher ausfällt. Aber er wird dem Verbraucher ins Gewissen reden, dass er langfristig gesehen günstiger mit einer Kombitherme fährt.

Zum einen arbeitet eine Kombitherme weitaus effizienter als zwei getrennte Systeme und zum anderen werden die Strompreise immer mehr ansteigen, was natürlich mit den Warmwasserboilern negativ zu Buche schlägt. Das wird den Hausbesitzer überzeugen. Hier ist das psychologische Verkaufsgespräch wertvoll.