Prepaid-Kreditkarte als sichere Alternative ohne psychische Belastung?
Mit fremden Daten an Automaten Geld abzuheben oder im Laden einzukaufen, können sich Profis der Kreditkartenmafia oft zunutze machen. Derzeit explodiert dieser Missbrauch leider geradezu. Der massenhafte Austausch von Kreditkarten wegen eines Datenlecks von spanischen Dienstleistern ist gerade in den letzten Monaten in aller Munde. Anscheinend gibt es deshalb so viele Fälle in Deutschland, weil gerade Spanien ein beliebtes Urlaubsland der Deutschen ist. Diese Meldungen aus jüngster Zeit machen mindestens jeden Zweiten betroffen. Wen hat es eigentlich noch nicht erwischt?
Grundsätzlich sind Kreditkarten deshalb so ein beliebtes Zahlungsmittel, weil sie dem Kunden auf psychische Art und Weise eine gewisse Sicherheit vermitteln. Jeder Kunde weiß, dass er im Falle des Verlustes jederzeit die Karte sperren kann. Noch dazu ist auch das Kaufverhalten ganz ein anderes, als wenn man mit vollen Taschen an Bargeld unterwegs ist. Leider werden “normale” Kreditkarten immer öfter gehackt. In diesem Fall wird die Kreditkarte sofort nach Erkennen dieses Missbrauchs von seitens des Kunden oder auch der Firma gesperrt.
Um diese Entwicklung zu stoppen, haben die Banken eine Kreditkarte entwickelt, die für Ihre Kunden sicherer ist. Die sogenannte Prepaid Kreditkarte oder auch “vorausbezahlte Karte” läuft auf Basis eines Guthabens. Der Kunde lädt eine bestimmte Summe auf die Prepaid Kreditkarte auf. Genau diese Summe kann er dann später für Abhebungen am Automaten, an der Kasse oder für Bezahlungen im Internet verwenden. Wer die Angebote dazu sucht, wird schnell fündig. Eine Reihe von Banken bietet diese Prepaid Kreditkarte an. Anhand der Prepaid Kreditkarte ist das Vertrauen der Kunden wieder gesichert. Auch der psychische Effekt des “Vielkaufens mit der Kreditkarte” ist marktwirtschaftlich ersichtlich.