Digitale Bilder und psychische Folgen
Vielleicht klingt die Überschrift ein klein wenig dramatisch, eine Dramatik, die in der Form aber nicht vorhanden ist. Bilder und Fotos von bestimmten Situationen berühren die Menschen, versetzen sie in gewisse Gemütszustände, können für eine positive und gute Stimmung sorgen, können aber auch bedrückend und beängstigend sein. Das wohl beste Beispiel für die psychologische Wirkung von Bildern, ist das Abdrucken von Bildern auf Zigarettenschachteln, von Erkrankungen, die als Folge des Rauchens entstehen können. In einigen Ländern ist dies bereits gängige Praxis, ob es nun sinnig oder geschmacklos ist, darüber lässt sich zweifelsfrei vortrefflich streiten.
Im normalen Alltag können Digitalkameras Situationen aufnehmen, die vielleicht nicht ganz so drastisch sind wie das Beispiel mit den Zigaretten. Je nach Motiv ist man entspannt und freudig oder bedrückt. Fotos von einem wunderschönen Sonnenuntergang, vom blauen Meer und Himmel werden immer positive Dinge in einem erwecken. Besondere Nahaufnahmen von Blumen oder Tieren können zum Staunen anregen. Digitalkameras im Test können dem Hobbyfotografen schon im Vorfeld “sagen”, wie gut diese oder jene Kamera geeignet ist. Besondere Nahaufnahmen mit der Makrofunktion oder stilvolle Nachtaufnahmen mit einer hohen ISO-Einstellung, beide Varianten der digitalen Fotografie können bestimmte psychologische Dinge in Menschen auslösen, und deswegen ist es auch wichtig zu wissen, was welche Kamera kann und was man wirklich machen möchte, inwieweit möchte man wirklich mit welchen Motiven die Seele der Menschen berühren. Vergleiche vor dem Kauf sind auch aus diesem Hintergrund heraus sinnig und hilfreich.